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Holzhaus

Das alte Holzhaus bekommt wieder einen erfolgreichen Schwung nach oben. Anstelle der futuristischen, kubischen Steinhäuser steht den Menschen heute wieder der Sinn nach altertümlichem, althergebrachtem und überlieferten Traditionen. Wo Kinder vorher nur in den Bergen und in Skandinavien ein Holzhaus sehen konnten, geht der Trend auch in Deutschland mehr und mehr in die Richtung eines Gebäudes aus dem edelsten, reinsten und ältesten Werkstoff aus der Natur zurück. Ingenieure haben viele verschiedene Arten von diesen Häusern entwickelt. Das bekannteste und wohl auch am weitesten verbreiteteste ist das traditionelle Blockhaus, auch Blockbohlenhaus bezeichnet. Hierbei werden die Wände aus übereinanderliegenden, rohen oder bearbeiteten Baumstämmen gefertigt. Man unterscheidet hier in verschiedenen Techniken zur Schichtung der Stämme und deren Vorbereitung. Die verarbeiteten Balken hierfür sind nur so dick wie eine normale Wand und wurden beidseitig gesägt oder behauen. Die Stämme lassen sich wie in einem Baukasten aufeinander stapeln, was dem Haus auch den Namen modernen Blockbau einbringt.

Eine weitere Bauart des Holzhauses ist die Ständerbauweise. Sie hat die ähnliche Form wie ein Fachwerkhaus, und der Ständer, auch Träger genannt, verläuft quer von der Türschwelle bis hoch ins Dach. Diese Art zu bauen ist die älteste, die bis jetzt in der Geschichte zurück verfolgt werden konnte, die typischsten Häuser dieser Art befinden sich am Bodensee, die berühmten Pfahlbauten in Uhldingen. Für die Wand werden ca. 1ß-12 cm dicke Hölzer bündig verarbeitet. Die Ständerwände werden heute mit Dämmmaterialien zusätzlich ausgestopft, sodass Sie keine Sorgen haben müssen, dass es hereinregnet oder dass Ihnen die Kälte zu schaffen macht- in Nordamerika und Kanada ist dieses Haus seit Jahrzehnten, natürlich immer nach modernen Gesichtspunkten weiter entwickelt, die beliebteste Bauweise und bevorzugte Lebensform. Weitere Vorsorgen zur Wärme- und Schalldämmung werden daraufhin getroffen, dass die Wände mit Holz- oder Gipskartonplatten abgedichtet werden.

Der Holztafelbau unterscheidet sich nur geringfügig von dem ursprünglichen Typ der Blockhütte, aber als Wände werden komplette Holztafeln genommen, die in einem Werk bereits vorgefertigt wurden und nur noch zusammengefügt werden müssen. Dieses hat den Vorteil, dass diese Methode die schnellste und am einfachsten durchzuführende ist, deshalb greifen auch die meisten Holzhausliebhaber hierauf zurück. Das Gebäude ist dadurch, dass der komplette Körper aus Platten besteht, sofort abgedichtet und wind- und wasserabweisend. Diese Holzhäuser sind sehr gut gedämmt und sind dadurch viel energiesparender als andere Modelle. Sie können hier jederzeit zusätzlich Technik einbauen lassen, auch Solarenergie wäre hier kein Problem.

Das letzte Holzhaus in dieser Reihe ist eine besondere Art, die von jeder Bauweise etwas in sich verbindet. Das Umgebinde haus findet man heute noch in den Grenzgebieten zu Tschechien und Polen. Es hat den Vorteil, daß der Körper und das Dach getrennt voneinander gebaut werden, der Hausflur trennt die Gebäudeteile. Es wird jedoch, weil die Bearbeitung und Errichtung dieses Hauses sehr zeitraubend ist, heutzutage nur noch restauriert und nur noch selten von Grund auf gebaut.

Egal für welches Holzhaus Sie sich auch entscheiden-Sie machen auf jeden Fall etwas Positives für die Natur, sorgen dafür, dass Ihr Domizil ein Hingucket bleibt und liegen voll im Trend!

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